»Wo WIR SIND ist SONNE«

Deutsches Bernsteinmuseum
Kloster Ribnitz

 

Natur- und Kulturgeschichte des Baltischen Bernstens in herausragenden Exponaten

Europas umfassenendste Ausstellung über das »Gold des Nordens«  

spätmittelalterliche Backsteinarchitektur und spannende Sonderausstellungen  

Das Team im Museumscafé sucht Verstärkung:

Eigenverantwortliche und umsichtige Servicekraft ab Mai, die auch gerne bäckt und kocht

Geregelte Arbeitszeiten - alles Weitere ist verhandelbar.

Bewerbungen bitte an Museumsverein Dt. Bernsteinmuseum, Im Kloster 1-2, 18311 Ribnitz

verwaltung@deutsches-bernsteinmuseum.de

Im Konventsaal - Historische Gärten und Obstbau jenseits der Recknitz

Historische Gärten und Obstbau jenseits der Recknitz

Seit Jahren hat es sich Dr. Gernd Albrecht, Leiter des Vineta-Museums in Barth, zur Lebensaufgabe gemacht, die historische Gartenlandschaft seiner Heimat Vorpommern zu erforschen und zu erhalten.

Mit dem Pfarrgarten in Starkow ist eine Welt wiedererstanden, die auf geniale Weise die pragmatischen Notwendigkeiten eines Nutzgartens, der zur Ernährung seiner Besitzer nötig war, mit dem Jubel über die Schönheit und Vollkommenheit von Gottes Schöpfung zu verbinden versteht.

Gerd Albrecht öffnet die Tore weit zum Verständnis unserer alten Kulturlandschaft!

Beginn 19:30 Uhr

 

 

Museumspädagoge - Museumspädagogin gesucht!

Mitarbeiter/in Museumspädagogik

Das Deutsche Bernsteinmuseum Ribnitz-Damgarten mit seiner einzigartigen Sammlung zur Natur- und Kulturgeschichte des Baltischen Bernsteins und dem wertvollen Inventar des einstigen Klarissenklosters Ribnitz ist eines der besucherstärksten Museen in Mecklenburg-Vorpommern. Sonderausstellungen zu kultur- und regionalgeschichtlichen Themen ergänzen sein Spektrum und machen die museumspädagogische Arbeit zu einer vielseitigen und herausfordernden Aufgabe, die ständig neuen Perspektiven setzt.

Wir suchen zum nächstmöglichen Termin: einen Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin vorrangig für die museumspädagogische Arbeit in Vollzeit.

Ihre Aufgaben:

  • Erarbeitung und Umsetzung museumspädagogischer Programme für alle Besuchergruppen sowie Mitarbeit im Bereich Öffentlichkeitsarbeit
  • Vorbereitung, Organisation und Durchführung von museumspädagogischen Veranstaltungen, Weiterentwicklung des Aktionsraumes KinderBernsteinLand, Ferienaktionen
  • Gestaltung insbesondere von Schulprogrammen und Projekten sowie eigenverantwortliche Betreuung von Besuchern
  • Entwicklung und Aktualisierung von Vermittlungskonzepten zu den ständigen Ausstellungen Bernstein und Klostergeschichte und zu den Sonderausstellungen, Durchführung von Führungen
  • Gewinnung neuer Besuchergruppen und externe Vertretung der museumspädagogischen Abteilung
  • Mitwirkung bei Museumsfesten und Sonderaktionen
  • Mitarbeit bei der Gestaltung und Umsetzung von Werbematerial und öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen (öffentliche Vorträge, Eröffnungsveranstaltungen, Hausführungen etc.)
  • Kooperation mit Kultur- und Bildungseinrichtungen der Stadt
  • Bereitschaft zur Übernahme museumsrelevanter Tätigkeiten

Sie bringen idealerweise mit:

  • mindestens Bachelor- oder Fachhochschulabschluss in den Fachrichtungen Kultur- und Medienpädagogik, Kulturwissenschaft, Kulturvermittlung, Bildungsmanagement, Volkskunde/Kulturgeschichte oder vergleichbare Fachrichtung
  • Berufserfahrung im Bereich Vermittlung, Didaktik in einem Museum ist wünschenswert
  • kulturgeschichtliche Fachkenntnisse bzw. Kenntnisse im Bereich kulturelle Bildung
  • Fähigkeit zu analytischer, kreativer und konzeptioneller Arbeit
  • eigenverantwortliche, selbstständige und zuverlässige Arbeitsweise
  • hohe Einsatzbereitschaft und Flexibilität
  • gute Sprachkenntnisse, Kommunikations- und Ausdrucksfähigkeit in Deutsch und Englisch
  • Sozialkompetenz, Kommunikations- und Teamfähigkeit

Ihre Bewerbung

Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bis 30.04.2018 an: Museumsverein Deutsches Bernsteinmuseum, Herrn Henning Schröder, Im Kloster 1-2, 18311 Ribnitz-Damgarten, oder per email: verwaltung@deutsches-bernsteinmuseum.de. Telefonisch erreichen Sie uns unter 03821 2931.

Bitte verwenden Sie nur Kopien, weil eine Rücksendung der Unterlagen nicht erfolgen kann. Chancengleichheit ist die Grundlage unserer Personalarbeit.

Toni Koy - Ein neues Ausstellungsstück

„Wir fanden die kleinen Stückchen am Strand, leuchtend hell und dunkel, klar und matt. Zu brauchen waren sie zu nichts, aber zum Freuen waren sie da.“ Erste Begegnungen einer Künstlerin mit ihrem späteren Werkstoff. Toni Koy, 1896 in Wormditt in Ostpreußen geboren, war eine der großen Goldschmiedemeisterinnen ihrer Zeit. Ihre Arbeiten sind oft von genialer Einfachheit und Perfektion. Edles Metall und Bernstein lässt sie zu einer unübertroffenen Symbiose verschmelzen. 1901 zieht die Familie nach Königsberg. Als junges Mädchen träumt sie davon, Schmuck zu schaffen, gleichwertig einer simplen Saat-Wucherblume, die sie am Wegesrand findet. Sie studiert an der Zeichenakademie in Hanau, hier beginnt sie mit Bernstein zu arbeiten. Später, in der eigenen Werkstatt in Königsberg, hat sie das Glück, sich besondere, einzigartige Stücke mit Einschlüssen von Pflanzen und Insekten aus dem Bernsteinwerk aussuchen zu dürfen.

Agnes Miegel besucht Toni Koy im Dezember 1936 in ihrer Königsberger Werkstatt. „Zwei unendlich geschickte schmale Frauenhände drehen im Licht ein Paar Manschettenknöpfe hin und her. Zwischen dem strengen Silberrand der Fassung leuchten aus dem mit Gold unterlegten klaren Bernstein die winzigen zarten Mückenleiber der eingeschlossenen Insekten. Ein stilles Lächeln geht über das strenge Gesicht mit den seewasserhellen Augen – Augen, eindringlich und prüfend wie die eines Naturgeistes…“, so die Poetin über die Künstlerin. Toni Koy bekommt 1936 auf der internationalen Kunstgewerbeausstellung in Mailand ein Ehrendiplom für ihre Arbeiten. Von sich schreibt sie: „Ich selbst stelle mir die Aufgabe, den Bernstein so zu verarbeiten, jedes Stück in seiner Einmaligkeit hinzustellen, daß es über eine Mode hinaus seinen Wert behält.“ - „Und so wie man ein Kind, dessen Anlagen gegeben sind, nur erziehen kann, so entwickle ich die Form des Steins nicht von außen her mit dem Verstand, sondern von innen her, mit dem Herzen gehe ich an die Gestaltung eines jeden Stückes heran mit der Achtung vor dem Gewachsenen.“ Eine ihrer Lebens-Maxime ist „Werde du selbst, dann wird deine Arbeit.“

Nach 1945 ist sie bis ins hohe Alter als Goldschmiedin in Annaberg-Buchholz tätig. Einige ihrer Arbeiten, wie ihr Gesellenstück, ein goldener Ring mit einem Inklusenstein, Ketten und Dosen und einige Kleinkunstwerke kann sie bewahren. Einen Teil ihres kostbaren Vermächtnisses wird 1988 für das Bernsteinmuseum von Toni Koy erworben, die damals ihr Lebenswerk in Ribnitz gerne aufgehoben sieht. So ist die größte öffentliche Sammlung von Arbeiten der Goldschmiedin heute hier zu sehen. Vor einigen Tagen kam ein silbernes Anhängerkreuz, natürlich mit einem Bernsteineinschluss, hinzu und ein wunderbarer Weihnachtsbaumbehang. Das Kreuz, ein Konfirmationsgeschenk aus dem Jahre 1929 und der Baumbehang ein Gastgeschenk von Toni Koy an die damals in Königsberg lebende Mutter der großzügigen Spenderin Frau Gertrud Haug aus Göggingen.

Toni Koy ist am 14. Juni 1990 in Sonneberg gestorben. „Es formte deine Mädchenhand, kunstreich wie eines Alten Hände, Gerät und Schmuck und Lebensspende. Bis es dann leuchtend vor uns stand, Gebild, aus Urweltlicht geboren, von deiner großen Kunst beschworen.“ Agnes Miegel an die Künstlerin 1937.

Axel Attula

Croco to Go! - Die exotische Alternative im Winter

Croco to go - exotische Accesoires

Modisches Beiwerk - Taschen und Schuhe aus Reptilleder

 

Taschen und Schuhe oder Kleidung aus Reptilledern waren und sind immer ein besonderer Luxus. Zumal heute die meisten Reptilien besonders schützenswert sind und der Handel mit ihnen durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) und den Internationalen Reptillederverband e.V. Offenbach (IRV) geregelt ist.

Die Tasche als Statussymbol – edle Erzeugnisse aus Krokodil-, Alligatoren-, Schlangen- oder Echsenledern.

Die Sammlung von Josefine Edle von Krepl vereint eine Vielzahl von herausragenden Designs und exquisiter Lederverarbeitung des 20. Jahrhunderts, jenseits illegaler Reiseandenken.

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Ein wechselnder Mittagsimbiß und köstliche Kuchen, natürlich selbst gebacken!
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